Sanitätsnotruf 144 nach Chur verlegen

Die Sanitätsnotrufzentrale in Ilanz steckt in der Krise. Personelle Abgänge haben zu Schwierigkeiten geführt. Es finde sich nicht genügend geeignetes Fachpersonal für den Standort, so die Regierung. Deshalb soll das «144» mit der polizeilichen Einsatzleitzentrale 117 zusammengeführt werden.

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Bildlegende: Der Sanitätsnotruf in Ilanz soll nach Chur verlegt werden. Kanton Graubünden

Ausgelöst worden war die Krise beim «144» durch den plötzlichen Abgang des langjährigen Leiters, dessen Stellvertreterin sowie eines Mitarbeiters. Der Sanitätsnotruf steckt personell in einer schwierigen Situation. Kurzfristig erhält die SNZ eine neue Chefin, wie die Bündner Regierung an einer Medienorientierung bekannt gab.

Zudem soll die Sanitätsnotrufzentrale in absehbarer Zeit nach Chur in die polizeiliche Einsatzzentrale verlegt werden. Dies sei personell unabdingbar und entspreche einer schweizerischen Tendenz, wonach Einsatzzentralen zusammengeführt werden (etwa Kantone SG, TG), so Regierungspräsident Christian Rathgeb. Die aktuelle Personalsuche fokussiert sich deshalb mittelfristig auf den Standort Chur.

Der kantonale Sanitätsnotruf war seit 1999 im Regionalspital Surselva in Ilanz stationierte.