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Legende: Audio Bruce Kessler über seinen Sport und das Abenteuer in Norwegen. abspielen. Laufzeit 04:32 Minuten.
04:32 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 23.04.2019.
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Snowkiting an der Weltspitze «Der Traum ist es, vom Sport leben zu können»

Der Bündner Snowkiter Bruce Kessler trainiert hart, damit er lange und harte Rennen gut übersteht. Vom Sport zu leben wäre sein Traum. Davon ist Kessler aber noch weit entfernt.

Snowkiter lassen sich auf Skis oder Snowboard von einem Kite über den Schnee ziehen. Es ist quasi die winterliche Version des Kitesurfens. Zu den besten Snowkitern der Welt gehört der Bündner Bruce Kessler. Zuletzt hat er im hohen Norden einen grossen Erfolg gefeiert.

Bruce Kessler

Bruce Kessler

Snowkiter

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Der 19-jährige Bruce Kessler aus Schiers betreibt Snowkiting in der Kategorie «Snowboard». Vom Wind getragen erreichen Snowkiter Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. Im Alter von neun Jahren versuchte er sich erstmals mit dem Snowkite, ein Jahr später kam auch Kitesurfing dazu.

SRF News: Bruce Kessler, Anfang April haben Sie in Norwegen eines der längsten Kite-Rennen der Welt gewonnen. In knapp 3,5 Stunden haben Sie 120 Kilometer zurückgelegt. Wie hart war dieses Rennen?

Bruce Kessler: Es war schon anstrengend. Das Rennen ging über fünf Runden. Die erste war noch okay, danach schliefen meine Füsse ein, das geschieht weil man zwischendurch einseitig belasten muss. Mit der Zeit legte sich das aber wieder und ich konnte schneller fahren.

Sie fahren schon länger an der Spitze mit. Wie trainieren Sie auf solche Rennen?

Am Wochenende bin ich auf dem Schnee, manchmal nehme ich mir auch frei. Nach der Arbeit trainiere ich Kraft und Ausdauer.

Apropos Arbeit. In Norwegen haben Sie ein Preisgeld von 2000 Franken gewonnen. Vom Sport leben können Sie also nicht?

Nein, das geht nicht. Deshalb arbeite ich noch zu 80 Prozent als Bauspengler.

Welche Ziele verfolgen Sie noch?

Ich würde gerne den Gesamtweltcup gewinnen. Aber das Rennen in Norwegen war schon mein grösstes Ziel. Ich möchte aber auch mehr auf dem Wasser trainieren und dort Wettkämpfe fahren. Der Traum wäre es schon, vom Sport leben zu können.

Das Gespräch führte Silvio Liechti.

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