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Graubünden Solarstrom von den Dächern des Kantons

Der Kanton Graubünden will seine Gebäude zur Produktion von Solarstrom zur Verfügung stellen. Die Regierung befürwortet, dass geeignete Dachflächen wie jene der Kantonsschule in Chur oder jene des Plantahofs in Landquart freigegeben werden können. Ähnliches prüft der Kanton St. Gallen.

Regierungsrat Mario Cavigelli
Legende: Regierungsrat Cavigelli auf dem Dach der Kantonsschule, welches mit Solarzellen ausgestattet werden könnte. zvg

Im Kanton Graubünden kommen rund 50 kantonseigene Gebäude für die Stromproduktion mit Photovoltaikanlagen in Frage. Dies geht aus einer Studie des Amtes für Energie und Verkehr hervor.

Insgesamt könnte eine Dachfläche von knapp 18'000 Quadratmetern für Solarstrom zur Verfügung gestellt werden. Damit könnten jährlich 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom produziert werden. Dies entspricht etwa dem Stromverbrauch von 260 Haushaltungen.

Das Hochbauamt Graubünden schliesst mit Interessierten, wie Elektrizititätswerken oder Privaten, Dachnutzungsverträge ab. In den Verträgen werden unter anderem Eigentum und Nutzungsrechte aber auch Kosten- und Entschädigungsfragen festgelegt.

Mit der Potentialabschätzung der Stromproduktion mit Photovoltaikanlagen auf kantonseigenen Bauten kommt die Regierung zum Teil einem Auftrag aus dem Grossen Rat nach.

Auch St. Gallen prüft die Nutzung der Dächer von kantonseigenen Liegenschaften. Die Regierung wird dem Kantonsrat demnächst eine Ergänzung des Engergiekonzeptes vorlegen. Darin schlägt sie die Massnahme vor, auf Kantonsgebäuden vermehrt Solar-Panels zu installieren.

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