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Graubünden SP verteidigt Churer Stadtratssitz

Patrik Degiacomi von der SP ist mit 56,8 Prozent der Stimmen in die Churer Stadtregierung gewählt worden. Im zweiten Wahlgang distanzierte er Marco Tscholl von der BDP deutlich. Die Stimmbeteiligung betrug gut 31 Prozent.

Legende: Audio Ein langer Wahlkampf ist zu Ende (26.06.2016) abspielen. Laufzeit 2:04 Minuten.
2:04 min

Stimmen

Patrik Degiacomi (SP)
4212
Marco Tscholl (BDP)
2702
Hanspeter Hunger (SVP)
400
Weitere91

Im ersten Wahlgang vor drei Wochen wurden bereits Stadtpräsident Urs Marti (FDP) und Tom Leibundgut von der Freien Liste in das Dreiergremium gewählt. Der 44-jährige Degiacomi verteidigt nun den Sitz der nicht mehr zur Wiederwahl angetretenen Stadträtin Doris Caviezel-Hidber für die SP.

Im ersten Wahlgang vor drei Wochen erreichte Degiacomi im Feld der acht Teilnehmenden Platz drei. Rund 300 Stimmen fehlten dem Abteilungsleiter bei den Sozialen Diensten der Stadt Chur für einen Sitz im Stadtrat.

Die Bürgerlichen einigten sich für den zweiten Wahlgang auf den BDP-Kandidaten Marco Tscholl, einen 48-jährigen Unternehmer der Kommunikationsbranche. Halbwegs im Rennen war auch noch der 43-jährige Hanspeter Hunger von der SVP. Halbwegs deshalb, weil seine Partei die Nomination für den zweiten Wahlgang aufrecht hielt, der Kandidat selber aber die Segel strich.

SRF 1, Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; gemp/sda

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2 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter (K. Räschter)
    Sorry, aber die BDP ist nun mal nicht eine bürgerliche Partei. Das musste ja schon im voraus schief gehen mit einem BDP-Kandidaten. Auch habe ich mit einem sog. bürgerlichen Bündnis von CVP, BDP und FDP Mühe, denn wie gesagt ist die BDP nicht eine bürgerliche Partei, die CVP meist Helfer der Linken und die FDP wird auch immer mehr zur Wischi-Waschi-Partei (wie schon die CVP).
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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Ich gratulierte dem frisch gebackenen Stadtrat und wünsche ihm viel Kraft und Erfolg. Ich denke, er ist trotz oder gerade wegen dem Leserbrief von Frau Stiffler gewählt worden.
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