«Strassenfasnacht, wie sie sein sollte»

In Chur wurde am Wochenende Fasnacht gefeiert. Iris Peng ist Churs höchste Fasnächtlerin. Im Interview mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF spricht sie über die gestiegene Bedeutung der Strassenfasnacht, Finanzsorgen und wo der Spass für sie aufhört.

Iris Peng zusammen mit dem Churer Stadtpräsident Urs Marti. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Iris Peng zusammen mit dem Churer Stadtpräsident Urs Marti. ZVG

Fleisch-Bschiss, Conchita Wurst oder auch einfach der Valentinstag, der aufs gleiche Datum wie die Fasnacht fällt: Die Themen am Churer Fasnachtsumzug sind so bunt wie die Kostüme der Guggenmusiken. Das mache die Fasnacht aus, sagt Iris Peng, die höchste Churer Fasnächtlerin, im Interview mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF 1.

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Schnitzelbankabend 2015

Das Regionaljournal Graubünden sendet eine Auswahl der besten Schnitzelbänke. Vom 17. bis am 19. Februar jeweils ab 17:30 Uhr auf Radio SRF1.

Finanzschwache Fasnacht

Sorgen bereitet den Veranstaltern die finanzielle Situation. Dieses Jahr habe man knapp 3500 Plaketten verkauft. Viel zu wenig, so Peng: «Bewilligungen, Zivilschutzanlagen für die auswärtigen Gruppen, WC-Wagen. Das alles kostet Geld».

Weiter geht es an der Churer Fasnacht nun mit dem Schnitzelbankabend am Montag. In der Nacht auf Mittwoch ist dann nochmals Strassenfasnacht, bevor die Narren dann den symbolischen Stadtschlüssel an den Stadtpräsidenten zurückgeben.