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Swiss oder sogar World-Skills Gemeinsame Ostschweizer Kandidatur unrealistisch

  • Das Bündner Parlament möchte Berufsweltmeisterschaften nach Graubünden holen. Sie hat die Regierung im Frühling mit der Prüfung des Begehrens beauftragt.
  • Die Bünder Regierung hat signalisiert, dass World Skills eine Schuhnummer zu gross sein könnten. Sie prüft deshalb auch, ob man die etwas kleineren Swiss Skills organisieren könnte.
  • Der zuständige Regierungsrat Martin Jäger kann sich eine gemeinsame Kandidatur mit Liechtenstein und St. Gallen, beispielsweise im Rheintal, vorstellen.
  • Doch der St. Galler Regierunsrat Stefan Kölliker winkt ab. Er will die Swiss Skills in vier Jahren in die St. Galler Hauptstadt holen.
Arbeit mit Bohrer
Legende: Die World Skills 2017 fanden in den Arabischen Emiraten statt. Keystone

Bereits zwei Mal hat St. Gallen die Berufsweltmeisterschaften organisiert. Inzwischen seien die World Skills aber viel zu gross für St. Gallen geworden, sagt der zuständige Regierungsrat Stefan Kölliker im Gespräch mit Radio SRF: «Wir setzen deshalb auf die Swiss Skills. Auch diese sind platzmässig bereits eine grosse Herausforderung, wir wollen sie 2022 in St. Gallen durchführen.» Bereits seit eineinhalb Jahren sei man an den Vorbereitungen für eine Bewerbung.

Graubünden setzt auf gemeisame Kandidatur

Auch die Bündner Regierung muss sich im Zusammenhang mit einem Auftrag aus dem Parlament, Link öffnet in einem neuen Fenster mit Berufsmeisterschaften beschäftigen. Rund um die Abklärungen hat der zuständige Regierungsrat Martin Jäger auch in Liechtenstein und St. Gallen angeklopft. Er wollte wissen, ob man einen solchen Anlass allenfalls gemeinsam im Süden des Kantons St. Gallen organisieren könnte. «Liechtenstein hat sehr positiv auf eine entsprechende Anfrage reagiert. In St. Gallen hat man uns klargemacht, dass eine Kandidatur im Süden des Kantons nicht in Frage kommt», so Jäger.

St. Gallen arbeitet also weiter daran, die Swiss Skills in die Hauptstadt zu holen. Einen entsprechenden Unterstützungsbeitrag im Wert von drei Millionen Franken haben Stadt und Kanton bereits in Aussicht gestellt. Die Bündner Regierung im Gegenzug wird prüfen, ob sie einen solchen Anlass allenfalls ohne St. Gallen aber in Zusammenarbeit mit Liechtenstein vorwärtstreiben könnte.

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