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Tödlicher Unfall Knabe wird von Stein getroffen und stirbt

  • Beim Opfer handelt es sich um einen sechsjährigen Jungen.
  • Der Junge war zum Zeitpunkt des Unfalls mit seiner Familie am Fusse des Morteratschgletschers in Pontresina unterwegs.
  • Der Sechsjährige wurde von einem Stein getroffen, der sich von einer Geröllhalde löste.
  • Die Gemeinde fordert Wanderer auf, die Wege nicht zu verlassen.
Eine Tafel im felsigen Tal warnt vor Eisabbrüchen.
Legende: Warntafel im Val Morteratsch. Ob sich der Unfall hinter dieser Tafel ereignet hat ist unklar. SRF

Laut der Kantonspolizei Graubünden ereignete sich der Unfall am Dienstagnachmittag kurz vor 13.30 Uhr. Der Stein, der sich von einer Geröllhalde löste, stürzte auf den Jungen und traf ihn am Kopf.

Trotz erster Hilfe durch Familienangehörige, Drittpersonen und der alarmierten Rega-Crew verstarb der Junge noch auf der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden untersuchen die genauen Umstände des Unfalls.

Das Problem mit dem lockeren Gestein ist im Val Morteratsch nicht neu. Das beobachte man Sommer für Sommer, sagt Gemeindepräsident Martin Aebli: «Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass es immer wieder zu Steinschlägen kommt.»

Die Gemeinde Pontresina warnt Wanderer im Gebiet deshalb mit Tafeln vor Steinschlägen und Eisabbrüchen. Es sei wichtig, die Wege nicht zu verlassen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Es ist imposant unter einem Gletschertor für Fotos zu posieren, das sehe ich immer wieder. Aber dabei geht vergessen auf die oft darüber im Eis eingefrorenen Felsbrocken zu achten. Wenn sich ein solcher wegen dem tauenden Eis löst und herabfällt... Das Schild, so wie es jetzt dort steht und vor EIS warnt, bringt garantiert nichts. Denn dort gibt es keine "ice- avalanches" (Eislawinen), von woher auch? Es müsste die Gletscherzunge (-Vorderkante) mit einem Zaun abgesperrt werden.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Dominik Hunziker ist bei der Bergrettung der SAC-Sektion Bernina und war am Dienstag am Unfallort in Morteratsch. «Diese Familie hatte extrem viel Pech», sagt er. Sie sei mit etwa 20 Meter Distanz relativ weit von der Moräne entfernt gestanden, doch der Stein sei abgeprallt und weit gespickt. «So eine Situation kommt sehr selten vor», meint der Experte.
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