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Tourismus Grossprojekt Flims will Resort für 32 Millionen

Für 32 Millionen Franken soll in Flims ein neues Tourismus-Resort entstehen. Das Projekt fokussiert auf das Naturerlebnis der Gäste. Geplant sind 234 Betten in Bungalows direkt an einem See.

Dieser See muss allerdings erst geschaffen werden. Was nach einem grossen Eingriff klingt, sei aber mit wenig Aufwand möglich, sagt Gemeindepräsident Adrian Steiger. Das Gelände sei schon früher einmal ein See gewesen. Die Speisung des Sees sei aus dem Grundwasser gesichert.

Modell, See mit Bungalows drum herum
Legende: Das Gelände für das Resort sei schon früher einmal ein See gewesen. ZVG Gemeinde Flims

Investoren noch nicht gesichert

Für die Baukosten seien man mit Investoren im Gespräch, so Steiger. Eine Anzahl oder gar Namen nennen könne er heute noch nicht. Das Resort soll bis 2020 fertiggestellt sein und der künftige Jahresumsatz fünf Millionen Franken betragen. Für die Gemeinde entstehen 30 Arbeitsplätze.

Das Resort wird an Stelle des sanierungsbedürftigen Sportzentrums Prau La Selva gebaut. Die heutigen Sportangebote wie Tennis oder Eisbahn würden aber ersetzt.

In einer ersten Reaktion zeigt sich der WWF Graubünden kritisch. Geschäftsführerin Anita Mazzetta setzt ein Fragezeichen hinter die Idee, einen See anzulegen: «Das Gebiet ist ein sensibles Karstgebiet, viele Seen sind von diesem Wasser abhängig. Das Projekt werden wir deshalb genau anschauen.»

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