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Mehrere Hotels bleiben diesen Sommer geschlossen
Aus Regionaljournal Graubünden vom 22.06.2020.
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Tourismus und Corona Wenn das Hotel im Sommer gar nicht öffnet

Nach dem Lockdown kehrt die Nachfrage nach Hotelzimmern zurück. Trotzdem profitieren nicht alle davon.

«Im Moment sieht es erfreulich aus in Graubünden; die Buchungen kommen», sagt Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse. Vor allem in der Hauptferienzeit Juli und August seien einige Hotels fast ausgebucht.

Trotz dieser positiven Signale gibt es auch Hotels, für die sich eine Öffnung noch nicht lohne, sagt Züllig. Es seien vor allem Häuser im gehobenen Segment. «Ein Concierge oder ein 24-Stunden-Service auf dem Zimmer, da braucht es eine gewisse Anzahl Gäste, um die Kosten zu decken», sagt Züllig.

Zu viele Stornierungen

Die Frage, ob man die Türen wieder öffnen soll oder nicht, hat man sich auch in Davos gestellt. Beispielsweise beim Hotel Intercontinental, besser bekannt als das «Goldene Ei». Direktor Mario Gubi sagt: «Wir haben uns entschieden, das Hotel nicht zu öffnen.» Normalerweise sei man im Sommer stark mit Events und Tagungen ausgelastet, heuer habe es sehr viele Stornierungen gegeben.

Wir haben uns entschieden, das Hotel nicht zu öffnen.
Autor: Mario GubiDirektor Hotel Intercontinental Davos

Nebst dem Intercontinental wird auch das Steigenberger Grandhotel Belvédère in Davos diesen Sommer geschlossen bleiben, heisst es auf Anfrage. Für weitere Auskünfte war niemand erreichbar.

Kein Profit aber trotzdem öffnen

Auch das St. Moritzer Fünf-Sterne-Hotel Palace hat sich die Frage der Öffnung gestellt, sagt der Direktor Richard Leuenberger. Man habe entschieden, für die Gäste und für die Mitarbeitenden zu öffnen. «Schliessen wäre ein grösserer Schaden», sagt Leuenberger. Er befürchtet Unsicherheiten bei den Gästen, die sich künftig fragen könnten, ob das Hotel wieder offen sei oder nicht, erklärt der Hoteldirektor.

Mit einem Profit rechnet Leuenberger in dieser Sommersaison nicht. Man greife auf das Instrument der Kurzarbeit zurück. Dieses staatliche Mittel sei ein Grund, dass die Öffnung möglich sei.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr;

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