Tourismusgesetz: Arosa tut sich schwer

Nach dem Scheitern eines kantonalen Tourismusgesetzes organisieren sich die Bündner Regionen selbst. Doch Arosa hat Mühe: Der Gemeindevorstand lehnte einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ab.

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Bildlegende: Abendstimmung in Arosa Keystone

Die Surselva, die Region Viamala oder Flims Laax Falera tüftelten bereits eigene Varianten einer Tourismusfinanzierung aus. Das Aroser Gemeindeparlament schickt seinen regionalen Gesetzesentwurf zurück an den Gemeindevorstand.

Besonders die Zweitwohnungsbesitzer hätten sich gegen das neue Gesetz gewehrt, schreibt das «Bündner Tagblatt». Sie hätten deutlich mehr bezahlen müssen. Man müsse nun wohl eine «ausgewogenere» Variante ausarbeiten, sagt Gemeindepräsident Lorenzo Schmid gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF. Künftig sollen für den Tourismus 6,5 Millionen statt 5 Millionen Franken herausspringen.