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Die Gemeindepräsidenten zum weiteren Vorgehen bei der Tourismusorganisation ESMT
Aus Regionaljournal Graubünden vom 30.01.2020.
abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
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Tourismusstreit im Oberengadin Engadin St.Moritz Tourismus AG soll entpolitisiert werden

Ein neuer Verwaltungsrat und neue Statuten sollen Engadin St.Moritz Tourismus AG in die Zukunft führen.

Seit letztem Herbst hängt der Haussegen bei der Oberengadiner Tourismusorganisation schief. Im September musste der CEO Gerhard Walter gehen. Der Verwaltungsrat wirft ihm Fehler beim Management und bei der Finanzkontrolle vor. Der Österreicher dementiert diese Vorwürfe. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Verwaltungsrat steht in der Kritik

Nach diesem Streit wurde auch Kritik am Verwaltungsrat der Tourismusorganisation lauf. Der grösste Aktionär der Organisation, die Gemeinde St. Moritz entzog dem Verwaltungsrat das Vertrauen.

Obwohl eine Mehrheit der anderen Gemeinden den Verwaltungsrat laut einer Umfrage stützt, will dieser an der nächsten Generalversammlung abtreten. Unter den gegebenen Umständen sei dies das Beste für alle, signalisierte Verwaltungsratspräsident Markus Gschwend im Regionaljournal Graubünden.

Gemeindepräsidenten wollen vorwärtsschauen

Im Rahmen der Präsidentenkonferenz haben sich nun auch die Gemeindepräsidenten und die Gemeindepräsidentin des Oberengadins mit dem Thema befasst. Für sie ist klar, es braucht einen neuen Verwaltungsrat und neue Strukturen bei der Organisation.

Organisation soll entpolitisiert werden

Heute wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, mit den Gemeindepräsidenten von St.Moritz, Celerina, Zuoz , Silvaplana und Sils. Diese soll die Mitglieder für den neuen Verwaltungsrat suchen. Man müsse die Organisation entpolitisieren und man brauche neue Köpfe, vor allem auch Leute von Auswärts müssten in den Verwaltungsrat, finden die Gemeindepräsidenten.

Neue Führung im Frühling

Im Frühling soll der neue Verwaltungsrat bestellt werden. Auch die Statuten der Organisation müssen angepasst werden. Wie lange das dauert, ist noch offen. Und auch wenn die Gemeindepräsidenten heute einhellig der Meinung waren, man müsse jetzt vorwärts schauen, wollen sie noch genau wissen was wirklich schief gelaufen ist rund um den Abgang des CEO's. Die Revisionsstelle der Tourismusorganisation wird die Buchhaltung bis zur GV im Frühling genau durchleuchten. Von ihrer Arbeit erhoffen sich die Verantwortlichen Antworten.

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