Touristiker rüsten sich für die Skifahrer von morgen

Chinesische Gäste werden für den Schweizer Tourismus immer wichtiger. Die stetig wachsende Zielgruppe soll nun vermehrt auch ihre Skiferien in der Schweiz verbringen. Für das werden zurzeit Skilehrer aus China gezielt zu Botschaftern der Schweizer Bergwelt ausgebildet.

Chinesische Skilehrer in Celerina. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die chinesischen Skilehrer sollen zu Botschaftern der Schweizer Berge werden. SRF

In diesen Tagen sind sie angekommen, die acht chinesischen Skilehrer. Diese Woche absolvieren sie gemeinsam eine Ausbildung in Celerina. Später reist jeder für sich in eine andere Schweizer Wintersportdestination. Dort sollen sie gemeinsam mit Schweizer Skilehrern arbeiten und auch Kurse geben.

Land und Leute kennen lernen

Die Chinesen bleiben drei Monate im Land - um besser Ski fahren und die Schweiz kennen zu lernen. Das Ziel von Schweiz Tourismus und den Schweizer Skischulen ist, dass die Chinesen zu Hause von ihren Erfahrungen berichten und so weitere Gäste aus China in die Schweiz kommen.

Die ganze Aktion kostet rund 320'000 Franken. Skifahrer sind eine wachsende Gruppe in China. Mittlerweile sollen bis zu sieben Millionen Chinesen Wintersport betreiben, Tendenz steigend. Die Schweiz will sich mit dieser Skilehrer-Aktion eine Scheibe vom rasant wachsenden Markt abschneiden.