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Überbauung Roveredo Jetzt soll es vorwärts gehen mit dem neuen Dorf im Dorf

Fast 50 Jahre lang war Roveredo ein gespaltenes Dorf. Die Autobahn A13 trennte die Gemeinde in zwei Teile. Vor zwei Jahren dann erhielt das Dorf eine Umfahrung. Die Autobahn wird rückgebaut. Dort, wo früher die A13 verlief, kann ein neuer Dorfteil entstehen.

Geplant sind ein Dutzend Gebäude, unter anderem hundert Wohnungen, eine Tiefgarage für 250 Autos und zwei öffentliche Plätze. Eine private Baufirma will 60 Millionen Franken investieren. Die Gemeinde überlässt der Baufirma 9600 Quadratmeter Boden für rund zwei Millionen Franken.

Wegweisender Entscheid

Am Sonntag hat die Bevölkerung dem Projekt grünes Licht gegeben. Mit 702 Ja- gegen 538 Nein-Stimmen setzten sich die Befürworter relativ klar durch. Nach diesem Entscheid könne man nun vorwärts machen, sagt Gemeindepräsident Alessandro Manzoni auf Anfrage von Radio SRF. Noch in diesem Jahr werde man den Arealplan überarbeiten.

Autobahn
Legende: Hier soll der neue Dorfteil von Roveredo entstehen SRF

Keine Freude an dieser Entwicklung haben die Gegner. «Nach dem klaren Entscheid vom Sonntag werden wir uns jetzt aber nicht mehr wehren», erklärt Anna Cataneo, Sprecherin der Gegnerschaft. Man müsse das demokratische Resultat akzeptieren.

Geld in der Portokasse

Dies dürfte auch die Investoren freuen. Sie hoffen, dass die neue Siedlung bis im Jahr 2024 steht. Man stehe in den Startlöchern und das nötige Geld liege bereit. «Die 60 Millionen Franken für das Projekt sind kein Problem für uns», sagt Massimiliano Paganini. Er ist Projektleiter beim zuständigen Immobilienunternehmen Alfred Müller.

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