Verhandlungen über das WEF der Zukunft

Das World Economic Forum stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Hinter den Kulissen wird deshalb darüber diskutiert, wie der Anlass in Zukunft kleiner werden könnte.

Polizisten stehen hinter einem Schutzzaun am WEF. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Grosser Aufwand für viele Teilnehmer: Die Organisatoren möchten das WEF in Zukunft etwas kleiner halten. Keystone

Davos stösst als Veranstaltungsort des World Economic Forum langsam aber sicher an seine Grenzen. Das zeigt sich insbesondere im Kongresszentrum, das jeweils voll besetzt ist, dem Verkehrschaos und den Hotelzimmern, die rund um Davos in diesen Tagen ausgebucht sind.

Alois Zwinggi, Managing Director beim WEF betont deshalb, man müsse sich überlegen, wie das Weltwirtschaftsforum kleiner werden könne: «Einerseits werden die Delegationen immer grösser, andererseits gibt es auch immer mehr Trittbrettfahrer.» Mit «Trittbrettfahrer» meint Alois Zwinggi, das Firmen in Davos anwesend sind, die mit dem WEF eigentlich gar nichts zu tun haben. Diese würden einfach davon profitieren, dass während des Weltwirtschaftsforums viele Entscheidungsträger in Davos sind.

Hinter den Kulissen laufen nun Gespräche, wie man diese Probleme eindämmen könnte.