Weniger Stau auf der A13 – Tempo 80 soll helfen

Eine Senkung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit soll in Graubünden die Anzahl der Staus auf der A13 reduzieren. Am Freitag beginnt im Alpenkanton eine Testphase, die insbesondere an Ferienwochenenden zu weniger Staus führen soll.

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Bildlegende: Stau auf der A13 bei Felsberg. Mit einer Temporeduktion soll dies heuer verhindert werden. Keystone

Die Massnahme wird zwischen Thusis und Zizers angewendet, jeweils vom frühen Freitagmorgen bis Sonntagnacht, wie die Bündner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Auf weiten Strecken wird die Maximalgeschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer gesenkt. Von Montag bis Donnerstag gilt dann wieder das übliche Temporegime.

Automatische Signale möglich

«Staumanagement durch Temporeduktion und Tempoharmonisierung», wie das Vorhaben heisst, führt die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamtes für Strassen (ASTRA) durch. Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, werden auf der A13 automatische Signale aufgestellt. Diese würden die Höchstgeschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen anpassen, unabhängig vom Wochentag.

Der Verkehr wird bei niedrigem Tempo flüssiger, weil sich der Abstand zwischen den Fahrzeugen verringert. Als Nebeneffekt sinken zudem die Schwere der Unfälle und die Schadstoffemissionen.