«Wenn mal ein Projekt realisiert wird, ist es ein Highlight»

Paul Stopper ist der geistige Vater der Zürcher Durchmesserlinie. Grosse Pläne hat er auch in Graubünden. Trotz Ruhestand.

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Bildlegende: Paul Stopper, hier bei der Eröffnung der Zürcher Durchmesserlinie. Keystone

Der «Töditunnel» zwischen dem Bündner Oberland und dem Glarnerland, oder ein Oberalptunnel: Paul Stopper weibelt noch immer für solche Ideen. Viele davon stammen von ihm selbst.

Paul Stopper war jahrzehntelang für die Stadt Zürich tätig. Aus dieser Zeit stammt auch die Idee einer Zugstrecke quer durch die Stadt.

Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 arbeitete er dann rund 10 Jahre lang als Verkehrsplaner für den Kanton Graubünden.

Dass grosse Tunnelprojekte in Graubünden nicht das dringendste Anliegen der Schweizer Verkehrsplanung seien, lässt er als Argument nicht gelten: «Es ist für den Zusammenhalt in der Schweiz sehr wichtig, dass die Bergbevölkerung unterstützt wird», sagt Stopper im Gespräch gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF.

Die meisten seiner Ideen werden nie Wirklichkeit. Das stört den enthusiastischen Verkehrsplaner aber nicht: «Wenn mal ein Projekt realisiert wird, dann ist es ein Highlight».