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Legende: Audio Keine Wimmelferien mehr: Winzer kümmert's nicht gross abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 16.04.2019.
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Wimmelferien am Ende Bündner Herrschaft verzichtet auf Sonderferien in den Rebbergen

Noch zwei Jahre lang können Kinder und Jugendliche in der Bündner Herrschaft im Herbst eine Woche Wimmelferien beziehen. In dieser Zeit bessern sie ihr Sackgeld auf und helfen Winzern auf den Rebbergen bei der Weinernte. Ab dem Schuljahr 2021/2022 wird der alte Zopf abgeschnitten.

«Auch ohne Wimmelferien den Winzern helfen»

Im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 hat die Bündner Regierung beschlossen, die zusätzliche 39. Schulwoche einzuführen. Damit wird die Wimmelferien-Woche gestrichen. Christoph Kuoni, der zuständige Schulrat in Maienfeld: «Neu können Schülerinnen und Schüler zwei Freitage beantragen für die Hilfe auf dem Rebberg. Wer dann auch noch Jokertage einsetzt, kommt auch fast auf eine Woche Wimmelferien.»

Für die Winzer habe die Abschaffung der Wimmelferien praktische keine Auswirkungen, glaubt Matthias Gubler vom Weinbauverein Maienfeld: «Es gab schon in den letzten Jahren immer weniger Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weinberg mithalfen. Wir arbeiten grösstenteils mit fixen Hilfskräften.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    So gehen Traditionen verloren. Und da wundert man sich, das die Schweizer bald nur noch auf ihre Geldmittel wert legen und immer weniger Teil der kulturellen Lebendigkeit sind. Mann, Frau und Kind kann ja alles kaufen, per app. Der Rest soll der Bund erledigen. Wir sind nicht in der EU, werden aber auf diesem Weg immer mehr zum grossen Einheitsbrei. Langsam, stetig, sicher.
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