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Wolfskadaver in Graubünden gefunden
Aus Schweiz aktuell vom 17.03.2016.
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Graubünden Wolf mit Schrot im Bauch

Waldarbeiter haben unterhalb einer Brücke auf dem Gemeindegebiet von Sils i.D. den Kadaver eines Wolfes gefunden. Der Wolf ist an den Folgen mehrerer Schrotschüsse gestorben.

Bei dem am Dienstag von Waldarbeitern entdeckten Tier handle es sich aufgrund bisheriger Erkenntnisse um einen im Jahre 2015 geborenen, männlichen Jungwolf, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Donnerstag mit.

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Wolfkadaver in Sils i.D. (17.03.16)
02:55 min
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Der Kadaver wurde für eine genaue Untersuchung und für die Abklärung der Todesursache dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben. Laut den Bündner Jagdbehörden steht fest, dass das Raubtier vor einigen Tagen an den Folgen mehrerer Schüsse mit Schrot starb.

Kadaver entsorgt

Aufgrund der vorgefunden Situation sei davon auszugehen, dass der Wolf nicht an der Fundstelle geschossen, sondern als Kadaver über den Rand einer Strassenbrücke in ein Tobel geworfen worden sei. Die Jagdbehörden haben bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Es ist bereits der zweite Wolf, der in den vergangenen Tagen illegal getötet worden ist. Am 7. März wurde in Raron VS am Ufer der Rhone ebenfalls ein Wolfskadaver gefunden. Er starb ebenfalls an den Folge einer Schussverletzung, wie die Walliser Staatskanzlei mitteilte.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Pius Wihler  (Pius Wihler)
    Der Wolf ist ein Raubtier, beachtet weder Wildruheschutzzonen noch Tierart und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande Menschen, Kinder und Haustiere von Wölfen gerissen werden. Das kam schon öfters vor, aber bisher in unserem Land NOCH nicht und deshalb wird vermutlich die Gefahr so verharmlost. Der Wolf will instinktiv reissen und fressen und unterscheidet nicht! Die Tollwut wurde schliesslich auch mit viel Aufwand ausgerottet um weitere Schäden an Mensch und Tier zu vermeiden.
  • Kommentar von Peter Escher  (Peter)
    Bruno Müller (Bruno Müller), Bern / .. Sie spannen den Bogen sehr weit, von der kleinen, zerklüfteten Schweiz, zu den Drittwelt - Ländern. Ein Bergsee in der Schweiz hat es auch schwer gegenüber dem Atlantik.
  • Kommentar von Peter Escher  (Peter)
    Alex Bauert (A. Bauert), Bern / "..jedes verlorene Schaft .." - was für ein Schaft wird verloren. Ein " Schaft " bedeutet bei uns im Wallis = ein Schrank und die werden bei uns nicht erschossen, höchstens entsorgt ;-)