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Herdenschutzhunde müssen besonders gut ausgebildet werden
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Graubünden Zusätzliches Geld für den Herdenschutz

Der Kanton Graubünden gibt für den Herdenschutz jährlich rund 200 000 Franken zusätzlich zu den Bundesgeldern aus. Dies, weil die Anforderungen an die Hunde besonders hoch sind.

Am Donnerstag veröffentlichte der Bundesrat die Antwort auf eine Anfrage des Walliser Nationalrats Osakr Freysinger (SVP). Dieser wollte wissen, wieviel der Bund jährlich für den Umgang mit Wölfen ausgibt.

In der Antwort steht: Die Wölfe kosten jährlich rund 3,3 Millionen Franken, drei Millionen davon gehen an den Herdenschutz. Demgegenüber stehen 40 Millionen, mit denen die Schafhaltung subventioniert wird.

Gute Ausbildung besonders wichtig

Graubünden gibt zusätzlich zu den Bundesgeldern 200'000 Franken aus der eigenen Kasse für den Herdenschutz aus. Jan Boner, Herdenschutzbeauftragter am Plantahof, begründet dies mit speziellen Anforderungen: «In Graubünden spielt die freie Haltung von Schafen im Gebirge eine grosse Rolle. Dort kommt es vor, dass Wanderer und Biker Schafherden mit Schutzhunden passieren. Die Hunde müssen also erkennen, dass Menschen ungefährlich sind.»

Entsprechend müssen Hunde, die in einem solchen Gebiet zum Einsatz kommen, besonders gut ausgebildet werden. Dies dient nicht nur dem Schutz der Freizeitsportler, sondern kommt schliesslich auch den Wölfen zugute. Nur wenn Schutzhunde keine Gefahr für Menschen darstellen, können auch die Raubtiere dauerhaft akzeptiert werden.

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