Steinbruch Auenstein-Veltheim Nun kommt die Erweiterung in den Grossen Rat

Die Jura Cement möchte ihren Steinbruch im Aargau vergrössern. Das umstrittene Projekt ist nun einen Schritt weiter.

Karte. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So soll der bestehende Steinbruch erweitert werden. ZVG/Kanton Aargau

Die Aargauer Regierung hat die Botschaft verabschiedet an den Grosser Rat für eine Anpassung im Richtplan. Damit soll der Weg für die Jura Cement geebnet werden, damit diese ihren Steinbruch in Auenstein-Veltheim vergrössern kann.

Die Erweiterung: Die Jura Cement möchte ihren bestehenden Steinbruch mit drei Erweiterungsgebieten ergänzen. Sechs Millionen Kubikmeter Kalkgestein sollen so gewonnen werden. Denn die Rohstoffreserven im Werk in Wildegg reichen nur noch für fünf bis sieben Jahre. Das Werk produziert rund 18 Prozent des Zements, der in der Schweiz hergestellt wird.

Baggerschaufel über Lastwagen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Colourbox/Symbolbild

Die Vorgeschichte: Eigentlich strebte die Jura Cement einen neuen Steinbruch im Aargau an. Über 15 Jahre lang suchte das Unternehmen danach. Zwei Standorte waren zuletzt noch im Rennen: die Gisliflue in Auenstein und der Grund in Schinznach-Dorf. Das Projekt stiess aber auf zu viel Widerstand, weshalb das Unternehmen seine Pläne 2014 schliesslich begrub.

Die Positionen: Neben der Aargauer Regierung unterstützen auch die Gemeinderäte von Auenstein und Veltheim die Erweiterung des Steinbruchs. Sie fordern aber, dass Lärm, Staub und Erschütterungen weiter reduziert werden. Kritisch zum Projekt äusserten sich verschiedene Vereinigungen und zahlreiche Private.