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Legende: Audio Landtagspräsident Harald Sonderegger schaut zurück abspielen. Laufzeit 06:56 Minuten.
06:56 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 09.05.2019.
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100 Jahre nach der Abstimmung Als über den Kanton Vorarlberg diskutiert wurde

Der Erste Weltkrieg war gerade zu Ende, das habsburgische Österreich-Ungarn war im Zerfall und eine Hungersnot suchte Europa heim. Man versprach sich Hilfe aus der Schweiz. Am 11. Mai 1919 sprachen sich 81 Prozent der Vorarlberger für Beitrittsverhandlungen mit der Schweiz aus.

Auch der Bündner Bundesrat und Aussenminister Felix-Louis Calonder setzte sich für einen Kanton Vorarlberg ein. Der Friedensvertrag von St. Germain setzte dann aber einen Schlusspunkt, weil er die Grundlage für die Gründung der Republik Österreich legte.

Heute sind die Ostschweiz und Vorarlberg zu einem grossen Wirtschaftsraum zusammengewachsen – trotz Grenze. Der Vorarlberger Landtagspräsident Harald Sonderegger ist deshalb überzeugt, dass es heute kein Ja mehr gäbe, würde man im «Ländle» nochmals abstimmen.

Vorarlberg zählt 390’000 Einwohner. Rund 7000 sind Grenzgänger und arbeiten in der Schweiz.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12:03 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Charles Grossrieder (View)
    Ich denke die Romand und die evangelische Kirche waren vor 100 Jahren auch nicht unbedingt fuer die Aufnahme des Ländles aus politischen und religiösen Gleichgewichtsgruenden. Das Ländle hat sich sehr gemacht und könnte heute in manchem allen ein Vorbild sein, auch den übrigen Bundesstaaten in Oesterreich und ist zufrieden wie es ist.
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