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Interview mit Roman Kistler, Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 18.02.2020.
abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
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16 Schafe gerissen Kranker Wolf im Thurgau geschossen

In der Nacht auf Dienstag ist im Kanton Thurgau ein kranker Wolf geschossen worden. Das Tier hatte in den letzten Wochen in den Kantonen St. Gallen und Thurgau 16 Schafe getötet, unter anderem in einem offenen Laufstall.

Der kranke Wolf ist in der Nacht auf Dienstag geschossen worden. Nachdem er wieder zu einem Riss in den Raum Bischofszell zurückgekehrt sei, «ist er von seinem Leid erlöst» worden, sagt Roman Kistler, Leiter der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau.

Bilder von Fotofallen hätten fehlende Haare an der hinteren Körperhälfte des Tiers gezeigt, teilte die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau mit. Deshalb sei von Beginn weg vermutet worden, dass der Wolf krank sei.

Dieser Wolf hat in den letzten Wochen deutliche Anzeichen gezeigt, dass er krank ist.
Autor: Roman KistlerJagd- und Fischereiverwaltung Thurgau

Weil das Tier vergangene Woche mehrmals zu einem Hof im Kanton St. Gallen zurückkehrte, wo es mehrere Schafe gerissen hatte, gelangen dort zahlreiche Fotos und Direktbeobachtungen. Diese belegten, dass sich der Gesundheitszustand in den letzten Wochen massiv verschlechtert habe, sagt Roman Kistler gegenüber Schweizer Radio. Zudem deutete auch der immer kleiner werdende Radius seiner Raumnutzung auf ein atypisches Verhalten hin.

Der Wolf wird nun veterinärmedizinisch untersucht und genetisch identifiziert.

Regionaljournal Ostschweiz, 12:03 Uhr; sda/kelk

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