2000 Unterschriften gegen neuen Altar im St. Galler Dom

Dieser Tage hat der «Freundeskreis der Stiftskirche St. Gallen» eine Petition mit 2000 Unterschriften gegen die Neugestaltung des Altars im St. Galler Dom eingereicht. Umstritten sind verschiedene bauliche Ausführungen. Der katholische Adminstrationsrat will nun einen runden Tisch einberufen.

Der bestehende Altarraum der Kathedrale St. Gallen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Neugestaltung des Altarraums der Kathedrale St. Gallen sorgt seit diesem Jahr für heftige Diskussionen. Keystone

Die Gegner des neuen Altarraumes kritisieren vor allem den ursprünglich geplanten goldenen Ring über dem neuen Altar. Aber auch die Verlängerung der Kirchenbänke sowie verschiedene Materialien, die zum Einsatz kommen sollen.

Beschlossen hat das katholische Kirchenparlament die Neugestaltung des Altarraumes im St. Galler Dom im vergangenen Jahr. Die Opposition dagegen formierte sich erst innerhalb dieses Jahres. 

Die katholische Administration will sich mit den Petitionären nun an einen runden Tisch setzen. Ziel der Gespräche sei, dass sich die Administration nochmals ein umfassendes Bild über das Anliegen des Komitees machen kann, sagt Thomas Franck, Präsident der Administration gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz». Baustart sei aber auf jeden Fall am 21. Mai.