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Stadtautobahn St.Gallen 30-jährig und schon altersschwach

Sitterbrücke, Viadukte, Tunnel, Über- und Unterführungen: Die St. Galler Stadtautobahn hat alles, was sich ein Strasseningenieur wünscht. Jetzt ist sie 30 Jahre alt und muss für 500 Millionen saniert werden. Ein ewiges Problem dabei ist ein Hang, welcher nie aufhört zu rutschen.

Legende: Video Eröffnung der Stadtautobahn St.Gallen 1987 abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus News-Clip vom 28.06.2017.

Die 30-jährige St. Galler Stadtautobahn wird in den nächsten zehn Jahren für rund 500 Millionen Franken saniert.

Autobahn dreispurig
Legende: SRF / Pius Kessler

Der Rosenbergtunnel ist das Herz des 10 Kilometer langen Autobahnabschnittes zwischen St. Gallen-Winkeln im Westen und St.Gallen-Neudorf im Osten.

Einfahrt Tunnel Rsenberg
Legende: SRF / Pius Kessler

Markus Weber vom Bundesamt für Strassen Astra ist verantwortlich für die Sanierung. Im Hintergrund, oberhalb der Tunneleinfahrt, ist die Überwachungszentrale, welche wegen dem Hangdruck verstärkt werden muss.

Autobahn St. Fiden
Legende: SRF / Pius Kessler

Drei Stützmauern, tonnenweise Beton und Sicherungsanker: Alles nützt etwas und doch rutscht der Hang unter dem Rosenberg im Hätterenwald langsam weiter ab.

mauer Autobahn
Legende: SRF / Pius Kessler

In den Betonkavernen, welche den Hangrutsch aufhalten sollen, ist es feucht und es tropft. Jetzt versuchen die Ingenieure mit einer Entwässerung des ganzen Hanges den Hangdruck zu mildern.

Tunnelsystem
Legende: SRF / Pius Kessler

Durch diese Rohre kommt die Abluft aus den Tunnelröhren. Auch diese müssen saniert und auf den neusten Stand der Technik gebracht werden.

Lüftungsrohr
Legende: SRF / Pius Kessler

Unter dem Tunnel, neben, über und unter der Fahrbahn liegen kilometerlange Kabel. Alleine die Sanierung dieser elektrischen Anlagen kostet 120 Millionen Franken.

Kabel
Legende: SRF / Pius Kessler

Der Tunnel unter dem Tunnel: Die Fahrspuren des Rosenbergtunnels liegen auf Brückenpfeilern auf.

Tunnel
Legende: SRF / Pius Kessler

Seit dreissig Jahren ist der Hang in Bewegung. Das verursacht massive Risse in den Betonwänden und fordert die Ingenieure.

Risse in der Wand
Legende: SRF / Pius Kessler

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Das ist ja alles recht und Gut. Erschreckend aber finde ich irgendwie, dass wir mehr Geld in den Strassenbau investieren als in die Notleidende Bevölkerung. Geht es um Strassen und Schienen wird geklotzt und geprotzt. Geht es um Menschen (AHV/IV, Sozialhilfe, etc.) wird gespart wo es nur geht. Demnach stimmen doch Aussagen wie: es ist leider nicht mehr Geld für diese Menschen vorhanden schlicht nicht.
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