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Ostschweiz 5 Millionen Busse für Preisabsprachen bei Strassen- und Tiefbau

Bei mehreren hundert Ausschreibungen in der Ost- und Zentralschweiz haben 8 Strassen- und Tiefbaufirmen Preise abgesprochen und dadurch bestimmt, wer den Zuschlag erhalten soll. Zu diesem Schluss kommt die Wettbewerbskommission. Sie büsst die Firmen mit rund 5 Millionen Franken.

Strassenbau
Legende: Die Unternehmen aus dem Strassenbau trafen sich gemäss Weko regelmässig zu «Marktabklärungssitzungen». Keystone

Die Absprachen fanden zwischen 2002 und 2009 in den Bezirken See-Gaster SG sowie March und Höfe SZ statt, wie die Wettbewerbskommission (Weko) am Dienstag mitteilte.

Die Unternehmen trafen sich gemäss Weko regelmässig zu «Marktabklärungssitzungen». Sie besprachen dabei aktuelle Strassen- und Tiefbauprojekte von öffentlichen und privaten Bauherren.

Dabei wurde bestimmt, wer für welchen Auftrag den Zuschlag erhalten soll. Die anderen Firmen boten ihre Leistung in der Folge zu höheren Offertpreisen an.

Verdacht schöpfte die Weko schliesslich aufgrund einer statistischen Analyse von Offertöffnungsprotokollen. In diesen Protokollen wird festgehalten, welche Offerten bei Ausschreibungen eingereicht wurden. Im April 2013 eröffnete die Weko dann eine Untersuchung.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Oje - armes Portokässeli!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Lächerlich! Die Vetternwirtschaft auch im Schweizer Politfilz, hat sehr viel mit dem nicht volkswohl - freundlichen, dafür teuren Lobbyismus und den immer noch erlaubten, lukrativen VR-Mandaten der von den Volks-Steuergeldern sehr gut entlöhnten - angeblich christlichen, sozialen, liberalen und vor allem volksnahen "PolitikernInnen" zu tun! So viel zu Ehrlichkeit in der Politik! Nur, wann handeln die BürgerInnen?
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Vetternwirtschaft in der Schweiz ist seit Jahrzehnten aktuell! Denken wir an den ehemaligen, sehr gut entlöhnten Bundesrat Moritz Leuenberger, welcher - neben einem lukrativen VR-Mandat bei IMPLENIA, über Jahre, heute auch noch von den Volks-Steuergeldern, eine lebenslange ausgezeichnete Rente bezieht! Im Vergleich dazu, die absolut unfairen, nicht nachvollziehbaren, Minimal-Renten von vielen BürgernInnen, welche ein Leben lang gearbeitet haben!!? Verständnis, für wen?
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