Neue Abfüllanlage 9-Millionen-Bekenntnis zum Standort Elm

Wer an Elm im Kanton Glarus denkt, denkt vielleicht an Vreni Schneider und bald auch an das Elmer Citro. Eine bekannte Marke - aber der Getränkemarkt in der Schweiz ist wegen des starken Frankens unter Druck. Trotzdem wird in Elm investiert.

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Bildlegende: Die Modernisierung der Abfüllanlage bringt mehr Effizienz. zvg / Ramseier AG

Was wurde gemacht? Am Betriebsstandort in Elm wurden 9 Millionen Franken in eine modernisierte Produktionsanlage investiert. Einerseits will man die Effizienz steigern und Energie sparen, sagt der CEO der Ramseier AG, Christian Consoni. Mit der Investition gingen acht Arbeitsplätze verloren. Von ursprünglich 26 Leuten arbeiten noch 18 am Standort in Elm. Sechs Leute wurden pensioniert, von zwei Mitarbeitenden musste man sich trennen.

Warum der Standort Elm? Die Investition in Elm sei ein klares Bekenntnis zu den Marken Elmer Citro und Elmer Mineral, sagt Christian Consoni. Man wolle mit diesen Marken auf Swissness setzen. Man schaffe Arbeitsplätze in der Schweiz und produziere mit Schweizer Rohprodukten. Mit dieser Strategie hofft das Unternehmen erfolgreich zu sein und investiert nicht nur in Elm, sondern auch am Standort in Luzern.

Was sind die Herausforderungen für die Firma? Wegen des starken Frankens sind die Importe von Mineralwasser in die Schweiz gestiegen und gleichzeitig ist die Inlandproduktion gesunken. Trotzdem glaubt Christian Consoni an ein Wachstum der Marken Elmer Citro und Elmer Mineral. Zurzeit hat Elmer Mineral einen Marktanteil in der Schweiz von 1 bis 2 Prozent und Elmer Citro bei den citronenhaltigen Süssgetränken einen Anteil von 15 bis 20 Prozent. Bekannt sei man vor allem regional und in der Deutschschweiz. Nun wolle man auch national bekannter werden und dafür die Betriebsstrukturen der Ramseier AG nutzen. Wachstum ist möglich, ist Christian Consoni überzeugt.