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Abnehm-App für dicke Kinder Kinderspital testet App gegen Übergewicht

Dicke Kinder und Jugendliche leiden stark unter ihrem Übergewicht. Sie werden gemobbt und gehänselt. Eine neue App des Ostschweizer Kinderspitals und der Universität St. Gallen soll übergewichtigen Kindern und Jugendlichen helfen, langfristig Gewicht zu verlieren.

Das Problem mit übergewichtigen Patienten ist, dass sie nicht gerne regelmässig zum Arzt kommen. Diese App soll das Problem beheben.
Autor: Dirk Johannes BüchterProjektverantwortlicher der neuen App am Kinderspital.

Der Projektverantwortliche am Ostschweizer Kinderspital, der Leitende Arzt Dirk Johannes Büchter: «Der Kernpunkt dieser App ist eine Atemübung. Die Kinder müssen ins Handy pusten und ein virtuelles Schiff navigieren.» Dank dieser Übung sollen sich die Patienten entspannen. Das soll helfen, Fressattacken zu vermeiden.

An der Studie des Ostschweizer Kinderspitals nehmen 31 Patienten im Alter zwischen 12 und 19 Jahren teil. Sie haben bis zu 30 Kilo Übergewicht. Ob die neue Abnehm-App erfolgreich ist, zeigt sich im Herbst. Dann wertet das Ostschweizer Kinderspital die Daten aus.

Die Daten sind noch nicht ausgewertet. Was wir aber schon sagen können, die Patienten nutzen die App intensiv und alle haben bisher ihr Gewicht reduziert.
Autor: Dirk Johannes BüchterLeitender Arzt am Ostschweizer Kinderspital

Die App ist aber keine Wunderwaffe. Ein wichtiger Faktor, dass die Patienten zu einem gesunden Lebensstil finden und Gewicht verlieren, sind die Eltern. Nur wenn sie den Kindern eine gesunde Ernährung vorlebten, könnten diese längerfristig abnehmen sagt Dirk Johannes Büchter.

Legende: Video Abnehmen mit dem Handy abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 17.04.2018.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Gerd Schlehuber (Frank Tauber)
    Wie sich die Zeiten geändert haben! Als ich zur Schule gegangen bin (Jahrgang 1948), hatte man Sport in der Schule, man war viel draussen, hat Fussball bis zum Dunkelwerden gespielt, hat nicht Stunden vor dem Computer mit sinnlosen Ballerspielen oder bei Facebook verbracht und hatte Eltern, die auf eine vernünftige Ernährung geachtet haben. Heutzutage braucht man eine App. Lächerlich und schade zugleich.
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