Acrevis wächst weiter

Die Regionalbank Acrevis mit Sitz in St. Gallen blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Bruttogewinn und Jahresgewinn konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dafür verantwortlich ist unter anderem das Kostensenkungs-Programm «FIT».

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Bildlegende: Acrevis betreut ihre Kunden an sieben verschiedenen Standorten in der Ostschweiz. ZVG

Der Bruttogewinn legte 2014 um 2,6 Prozent auf 27,0 Mio. Franken zu. Unter dem Strich resultierte daraus ein Jahresgewinn von 17,9 Mio. Franken. Dies entspricht einem Anstieg um 3,1 Prozent. Die Aktionäre werden eine Dividende in der Höhe des Vorjahres (32 Franken je Aktie) erhalten.Die Bilanzsumme erhöhte sich innert Jahresfrist um 5,6 Prozent auf 4,0 Mrd. Franken. Die Publikumsgelder legten um 4,8 Prozent zu, die Kundenausleihungen um 5,1 Prozent, heisst es in einer Mitteilung der Bank.
Auf der Einnahmenseite habe das historische Tiefstzinsniveau zu einer Reduktion des Zinsergebnisses geführt. Konkret verringerte sich der Zinserfolg um 3,3 Prozent auf 39,7 Mio. Franken. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte dagegen um 1,8 Prozent zu, das Handelsgeschäft um 5,4 Prozent.
Der Geschäftsaufwand sank um 6,4 Prozent auf 39,8 Mio. Franken. Als Grund gibt Acrevis das 2013 gestartete Effizienzprogramm «FIT» an. Während die Kosten pro Mitarbeiter sanken, blieb der Personalbestand mit 158 (Vorjahr: 157) Mitarbeitenden konstant.