AFG verkauft weiteren Geschäftszweig

Der Bauzulieferer AFG Arbonia Forster verkauft seinen Geschäftszweig Forster Präzisionsstahlrohre. Käufer ist der deutsche Automobilzulieferer Mubea. Die AFG will sich auf das Kerngeschäft rund um «Hülle und Raum» konzentrieren. Der Ausverkauf bei der AFG geht damit weiter.

Im Vordergrund ist ein Brunnen mit Bambusrohen zu sehen. Im Hintergrund sieht man die Glasfassade der Arbonia Forster. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die 189 Angestellten sollen von Mubea übernommen und in Arbon weiterbeschäftigt werden. Keystone

Der neue Eigentümer Mubea will die Produktion in Arbon beibehalten. Laut einer Mitteilung der AFG soll der Standort zu einem internationalen Kompetenzzentrum für Präzisionsstahlrohre ausgebaut werden. Damit verbunden seien Investitionen von mehr als 15 Millionen Franken.

Mit dem Verkauf des Geschäftszweigs will sich die AFG wieder stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren. «Wir sind überglücklich mit der Lösung mit Mubea», sagt AFG-Chef Daniel Frutig gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz von SRF1. 

Die Arbeitsverhältnisse der 189 Mitarbeitenden würden von Mubea übernommen und unverändert weitergeführt. Mubea bleibe langfristig in den Produktionshallen von Forster Profilsysteme eingemietet, heisst es. Der Kaufpreis bleibt geheim.

Für die Arbonia Forster ist es ein weiterer Verkauf in einer ganzen Reihe. So hatte die AFG in den letzten Monaten bereits das Kühlschrankgeschäft und die Küchenfirma Warendorf abgestossen. Hinzu kommt der Verkauf des Hauptsitzes in Arbon im letzten Herbst.