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Grossfusion IT-Branche Aktionäre halten zur VRSG

Gebäude VRSG
Legende: Die Mehrheit der Aktionäre behalten die VRSG Aktien, machen also am Tausch mit. SRF / Michael Breu

Die Aktionäre von VRSG und Abraxas geben grünes Licht für die Fusion. Das schreiben die beiden IT-Firmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Aktionäre von Abraxas, die Kantone St. Gallen und Zürich, hatten bereits im Vorfeld der Fusion zugestimmt.

Nun schreiben die beiden Firmen, dass eine Mehrheit der VRSG-Aktionäre mit rund 90 Prozent des Aktienkapitals die Fusion gutheisst und den Aktientausch annimmt.

Andererseits gaben die Städte Chur und Frauenfeld bereits bekannt, dass sie die Aktien verkaufen. Chur sind die finanziellen Verhältnisse der VRSG zu unsicher und Frauenfeld möchte nicht Kunde und Aktionär gleichzeitig sein. Beide Städte bleiben auch ohne Aktien Kunden der neuen Firma.

Ab Freitag setzt sich ein firmenübergreifendes Projektteam unter der Leitung von Peter Baumberger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der VRSG, zusammen. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Abraxas-VRSG Holding AG zu gründen. Die Fusion ist für 2018 geplant.

Hintergrund

Die IT-Dienstleister Abraxas und VRSG wollen fusionieren. Die Firmen bieten Informatikdienstleistungen für die öffentliche Hand an. Zusammengerechnet beschäftigen die beiden Firmen rund 830 Mitarbeitende. Abraxas gehört heute je zur Hälfte den Kantonen St. Gallen und Zürich. Die VRSG gehört 130 Gemeinden und den Kantonen St. Gallen, Zürich, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden. Die grösste Aktionärin ist die Stadt St. Gallen.

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