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Appenzeller Bahnen Ruckhaldetunnel wird eröffnet

Mit der Eröffnung des neuen Ruckhaldetunnels schliesst sich ein Kapitel in der Modernisierung der Appenzeller Bahnen. In den Wochen vor der Eröffnung der neuen Strecke wurden Test- und Schulungsfahrten durchgeführt und das Personal wurde entsprechend geschult.

Lokführer während Fahrt durch Tunnel
Legende: SRF

Der 700 Meter lange Tunnel ersetzt die Zahnradstrecke über die legendäre Ruckhaldekurve. An der Stelle, wo früher das Tempo für das Einhängen in die Zahnstange auf 10 km/h gedrosselt werden musste, fahren die Lokführer nun mit 60 km/h in den Tunnel ein. Dies verkürzt die Fahrzeit um zwei Minuten.

Die neue Riethüsli-Haltestelle.
Legende: SRF

Durch den Bau des Tunnels wurde die Streckenführung durch das Riethüsliquartier verschoben und eine neue Haltestelle gebaut. Während den Bauarbeiten verkehrten zwischen St. Gallen und Teufen Ersatzbusse. Diese werden am Eröffnungstag, am Samstag, 6. Oktober, das letzte Mal im Einsatz stehen. Ab Sonntag, 7. Oktober verkehren die neuen Tango-Züge der Appenzeller Bahnen fahrplanmässig zwischen St. Gallen und Appenzell.

Anzeigetafel mit Vermerk Probefahrt
Legende: SRF

Vor der Eröffnung des Ruckhaldetunnels wurde die Strecke und das neue Rollmaterial auf Herz und Nieren geprüft. Während Schulungsfahrten wurden dem Bahnpersonal Neuerungen erklärt und die Lokführer instruiert. Auch Vollbremsungen wurden im Tunnel durchgeführt.

Legende: Video Vollbremsung im neuen Ruckhaldetunnel abspielen. Laufzeit 00:16 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.10.2018.

Die gesamte Modernisierung der Appenzeller Bahnen kostete rund 300 Millionen Franken. Es wurden 16 neue Walzer- und Tango-Züge beschafft und diverse Infrastrukturen erneuert. Unter anderem wurde der Bahnhof St. Gallen so umgebaut, dass ab Ende 2018 die umstiegsfreie Fahrt von Appenzell via St. Gallen nach Trogen möglich ist.

Zug fährt aus Tunnel
Legende: SRF

Gemäss den Appenzeller Bahnen fährt der «Tango» ausserordentlich ruhig - dank seiner luftgefederten Drehgestelle. Für die Offertsteller galt es damals 735 Anforderungspunkte zu erfüllen. Der Zug hat 12 Sitzplätze in der ersten und 133 in der zweiten Klasse. Hinzu kommen 218 Stehplätze.

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