Appenzellerland-Tourismus setzt auf freundliches Personal

Schnippische Kellner, schlecht gelauntes Hotelpersonal. In Punkto Freundlichkeit verdient sich der Tourismus in der Schweiz nicht immer Bestnoten. Das soll sich im Appenzellerland nun ändern. Mit einem Seminar wurden die Tourismusangestellten in Appenzell Innerrhoden auf Freundlichkeit getrimmt.

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Bildlegende: Appenzellerland-Tourismus trimmt sein Personal auf Freundlichkeit. Keystone

Virgil Schmid steht vor 20 vorwiegend jungen Frauen und Männern aus dem Gastgewerbe und der Hotellerie aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden. Der Freundlichkeitscoach versucht den Seminar-Teilnehmern klar zu machen, dass auch die schönste Suite im Hotel mit Sicht auf den Säntis nichts wert ist, wenn der Zimmer-Page unfreundlich ist: «Studien haben gezeigt, dass für Gäste die Freundlichkeit an erster Stelle steht, während Touristiker die Lage und das Ambiente für wichtiger halten.»

Die Kleinigkeiten machen es aus

Wichtig sei deshalb, dass jeder einzelne mit wenig viel bewirken könne. Ruedi Ullmann, Präsident von Appenzellerland-Tourismus: «Die Kunst ist sich am Hotelempfang oder im Service nicht anmerken zu lassen, dass man einen schlechten Tag hat.» Der Seminarleiter und Freundlichkeitstrainer Virgil Schmid doppelt nach: «Auch bei schwierigen und unsympathischen Gästen ist es wichtig, stets zu lächeln. Ganz nach dem Motto: Lieber ein unechtes Lächeln als echte Unfreundlichkeit.»

SRF1, Regionaljournal Ostchweiz, 17:30 Uhr