Ausbau des Alpenrheins wird verzögert

Die St. Galler Regierung reagiert auf die heftige Kritik der Rheintaler Gemeindepräsidenten. Die Entwicklungsphase des Hochwasserprojekts Rhesi wird verlängert.

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Bildlegende: Der Rhein soll künftig mehr Wasser abführen können. Keystone

Der St. Galler Baudirektor Willi Haag lud die Gemeindepräsidenten und Kantonsräte aus dem Rheintal, die «Rhesi» wegen Sorgen um das Trinkwasser in den letzten Wochen öffentlich kritisiert hatten, am Donnerstagabend zu einer Diskussion nach Rebstein ein. Die Verlängerung der Projektentwicklungsphase ist eine Sofortmassnahme.

Damit erhalten die Gemeinden mehr Zeit für ihre Stellungnahmen und die Planer können ein umfassendes Trinkwasserkonzept erarbeiten, das die Versorgung nachweislich sicherstellen muss, wie es heisst.

«Rhesi» (Rhein, Erholung, Sicherheit) hat die Verbesserung des Hochwasserschutzes für alle Menschen zum Ziel, die am Rhein und im Überflutungsraum des Flusses leben. Das Projektgebiet erstreckt sich über 65 Kilometer von der Illmündung bis zur Bodenseemündung.