Ausserrhoden fordert bessere Berücksichtigung von Herisau

Beim eingereichten Agglomerations-Programm St. Gallen / Arbon - Rorschach stuft der Bund die Massnahme «Bushof Bahnhof Herisau» tiefer ein als der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Der Bund hat diese von der A- in die B-Priorität verschoben. Der Kanton will dies wieder rückgängig machen.

Bahnhofplatz Herisau Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Bahnhof in Herisau soll aufgewertet werden. zvg

Durch die Verschiebung in die B-Priorität würde das Projekt erst für die nächste Finanzierungsperiode ab 2019 durch das eidgenössische Parlament freigegeben. Dabei geht es um einen neuen Bushof mit acht möglichen Haltepunkten sowie weiteren Anpassungen der Strasseninfrastruktur.

«Für den Kanton Appenzell Ausserrhoden ist es ein wichtiges Projekt», sagt Gallus Hess, Leiter des Planungsamts, gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Denn der Bushof und das Strassenprojekt sei die Grundvoraussetzung für die Entwicklung des ganzen Bahnhofareals. Von den 27 Millionen Franken würde der Bund rund 11 Millionen Franken übernehmen.

Deshalb will der Ausserrhoder Regierungsrat nochmals Druck machen. In der Vernehmlassungsantwort beantragt er daher dem Bund, diese Massnahmen als Priorität A zu unterstützen.