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Ostschweiz Ausserrhoden rüstet beim Agrotourismus auf

Appenzell Ausserrhoden will Touristen auf die Bauernhöfe locken. Dafür sollen Betriebe ausgebaut werden und Dienstleistungen wie Gastronomie, Streichelzoo oder Show-Landwirtschaft anbieten. Ausserrhoden will dafür auch Geld beim Bund abholen.

Ein Kind gibt einem Kalb etwas Heu.
Legende: Der Ausbau der Erlebnisbauernhöfe kostet rund 1,5 Millionen Franken. Keystone

Bereits vor einigen Jahren wurde das Projekt «Erlebnisbauernhof» in der Umgebung von Urnäsch gestartet. Acht Betriebe entwickelten sich zu Tourismuszielen vor allem für Familien, welche im Reka-Feriendorf Urlaub machen. Das Projekt wird nun neu gestartet und auf den ganzen Kanton ausgeweitet.

Grundlage ist die Agrarpolitik des Bundes, welche Gelder für strukturschwache Gebiete vorsieht. Die Appenzeller Erlebnisbauernhöfe sollen um fünf Betriebe erweitert werden. Für die neuen Angebote werden nun Businesspläne erstellt, welche später beim Bund eingereicht werden.

Es gehe um rund 1,5 Millionen Franken, sagt Jakob Scherrer vom Ausserrhoder Landwirtschaftsamt. 30 Prozent davon sollen Bund und der Kanton Appenzell Ausserrhoden übernehmen. «Das Bedürfnis nach Agrotourismus ist da. Mit diesem Projekt stärken wir die Landwirtschaft und den Tourismus», erklärt Scherrer.

1 Kommentar

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  • Kommentar von N. Humke, koblenz
    Ich war am Wochenende als deutscher Tourist im Emmental mit Wohnwagen unterwegs. Weit und breit keine Campingplätze oder Parkplätze zum übernachten. Ich wäre gerne dort für 2 Nächte geblieben und hätte natürlich auch dort gegessen usw. Bin aber dann frustriert Heim gefahren. Es gab noch nicht mal öffentliche Parkplätze zum übernachten. . Das gibt es in FR, Sp I Usw an jeder Ecke.
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