Ausserrhoder Finanzen trotz Defizit auf Kurs

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden schliesst 2014 mit einem Defizit von 10 Millionen, rund 2,6 Millionen Franken schlechter als budgetiert. Besonders hohe Kosten bei der Gesundheitsversorgung belasteten die Rechnung. Dank dem Sparpaket sollen nächstes Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.

Ein Haufen Fünffrankenstücke Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Nettoverschuldung stieg 2014 um 295 auf 1334 Franken pro Einwohner. srf

Die Rechnung 2014 präsentiert eine leicht bessere Staatsrechnung als noch im vergangenen Jahr. Besonders erfreulich sind die Steuererträge bei den Unternehmen, dort wurde das Budget um 1,4 Millionen Frank übertroffen. Die vor sechs Jahren eingeführte Unternehmenssteuerreform zeigt nun Wirkung.

Das operative Ergebnis sei mit einem Minus von 17,9 Millionen Franken immerhin um 2,4 Millionen Franken besser als im Budget, sagte Finanzdirektor Köbi Frei an einer Medienkonferenz. Als positiv beurteilte Frei das Wachstum von 2,5 Prozent beim Steuerertrag. Mehrkosten von 5,6 Millionen Franken gab es bei der Spitalfinanzierung, Mehrkosten von 2,9 Millionen Franken bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien. Auf der anderen Seite lagen die Bildungsausgaben unter dem Budget.

Dank dem Sparpaket soll das Budget 2016 ausgeglichen sein. Bereits im Voranschlag 2015 sind Massnahmen zur Ergebnisverbesserung in der Höhe von 23,7 Millionen Franken eingeflossen.