Ausserrhoder Regierung will Sekundarschulen zusammenlegen

Wenn die Zahl der Schüler sinkt, kommt man um Schulzusammenlegungen nicht herum. Zudem unterstüzt die Ausserrhoder Regierung in den Regierungszielen 2016-2019 auch Gemeindefusionen.

Schulhaus Herisau Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schule in Herisau hat genügend Schüler. Kleine Gemeinden haben aber Mühe, die Schulzimmer zu füllen. Schule Herisau

In den nächsten vier Jahren will die Ausserrhoder Regierung die Zusammenlegung von Schulen auf der Sekundarstufe 1 forcieren. In diversen Gemeinden seien Anpassungen nötig. Die Herausforderungen bestehe darin, eine ausgewogene Balance zwischen Schulgrösse und Schulqualität herzustellen. Auch Gemeindefusionen werden explizit erwähnt.

Weitere Regierungsziele

  • Tiefe Unternehmenssteuern: Appenzell Ausserrhoden will schweizweit vorne mit dabei sein. Über die Steuern der Privatpersonen steht nichts im Programm.
  • Im Kanton sollen mehr Pflegefachkräfte ausgebildet werden. Wie viele Ausbildungsplätze geschaffen werden sollen, lässt die Regierung offen.
  • Die Gemeinden sollen eingezontes Bauland stärker erschliessen. Dafür wird auch eine Erschliessungspflicht ins Auge gefasst.
  • Die Regierung will die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden verstärken und mehr Führung übernehmen.
  • Auch die Bereiche Bau und Firmenansiedlungen des letzten Regierungsprogramms, bleiben in den Zielen verankert.

Das Regierungsprogramm wird nun von den Departementen konkretisiert. Es wird mit jährlich 50'000 Franken überprüft, ob die Ziele erreicht werden. Die Details würden aber erst in den kommenden Wochen ausgearbeitet, sagte Landammann Matthias Weishaupt an einer Medienkonferenz.