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Ostschweiz Basejumper stürzt in den Tod

Am Wochenende ist oberhalb von Walenstadt erneut ein Base-Jumper tödlich verunglückt. Nach dem Absprung vom «Sputnik» am Hinterrugg geriet der Flug des Mexikaners ausser Kontrolle, und er prallte auf der Tieregg auf eine Wiese.

Basejumper
Legende: Bereits der dritte Basejumper ist bei Walenstadt innert kurzer Zeit abgestürzt. Keystone

Die Rega konnte den 39-Jährigen nur noch tot bergen, wie die St. Galler Kantonspolizei am Montag mitteilte. Der Basejumper war um 11.30 Uhr zusammen mit vier weiteren Extremsportlern von der Absprungstelle Sputnik gestartet. Gemäss Hinweisen geriet sein Flug danach ausser Kontrolle.

Der Wingsuit-Pilot löste noch den Fallschirm aus, konnte den Aufprall auf der Wiese aber nicht mehr verhindern. Der Mexikaner ist der dritte Basejumper, der in Walenstadt innert einem Monat abstürzte.

Vor einer Woche stürtzte ein Basejumper in der Nähe des Landeplatzes bei Walenstadt in einen Wald; er verletzte sich am Rücken und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Und Anfang August stürzte ein Sportler kurz nach dem Start ab. Als die Rega eintraf, war er bereits tod.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Vils, Mels
    Anstatt die Alpenstille auf den Wanderwegen unterhalb der Absprungsstelle Sputnik mit dem tosenden Geflatter dieser "Flügelmenschen" zu durchbrechen, wäre es vielleicht angebracht ein Bartgeierpaar in der Churfirstenregion anzusiedeln. Damit wäre dann eine rechtliche Grundlage zwecks Naturschutz zum Unterbinden dieser selbstmörderischen Fliegerei geschaffen. Vielleicht muss aber zuerst noch ein nichtsahnender Wanderer diesen halsbrecherischen Flugmanövern zum Opfer fallen?
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  • Kommentar von J. Baltensperger, Zürich
    Auf Brücken und Türmen wird alles gemacht, um Selbstmorde zu verhindern. Auf dem Eschenberg-Turm gibt's an Weihnachten eine Turm-Wache, welche Selbstmörder abhalten soll. Autofahrer werden gezwungen, sich anzuschnallen und Motoradfahrer müssen einen Helm Tragen zum Selbstschutz. Viele gefährliche Aktivitäten brauchen eine Bewilligung, eine Lizenz oder sind Verboten. Warum schützt man nicht auch Base-Jumper vor sich selber? Ein Verbot zum Beispiel kostengünstig umsetzbar und effizient.
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  • Kommentar von Florian Schmid, ZH
    Ich denke, jeder Extremsportler weiss genau, auf welches Risiko er sich bei seiner gewählten Sportart einlässt. Und dass er schlimmstenfalls seinen Spass mit dem Leben bezahlt.
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