Basejumper wollen Walenstadt nicht verlieren

Der Gemeindepräsident von Walenstadt ist verstimmt, weil die Gemeinde Kosten für einen Basejump-Unfall übernehmen muss. Die Basejumper sprechen von einem Einzelfall. Sie wollen nun Hand bieten.

Ein Basejumper kurz nach dem Absprung in Lauterbrunnen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei diesem Absprung in Lauterbrunnen sind die Basejumper 40 Sekungen im freien Fall. Keystone

Die Gemeinde Walenstadt muss mehrere Tausend Franken für einen Spitalaufenthalt bezahlen. Der Verunfallte ist Österreicher und war in der Schweiz nicht richtig versichert. Die Kostenübernahme ärgert Gemeindepräsident Werner Schnider.

Der Präsident des Schweizer Basejump-Verbandes, Michael Schwery, hat noch nie von einem derartigen Fall gehört. Normalerweise seien die Springer sehr gut versichert. Der Verband achte darauf, dass auch ausländische Springer die entsprechenden Versicherung abschliessen.

Schwery kann den Ärger der Gemeinde Walenstadt verstehen. Er will nun ein Konto eröffnen und unter den Springer-Kollegen Geld sammeln. So will Schwery auch verhindern, dass die Gemeinde ein Basejump-Verbot prüft.