BDP-Präsident unterstützt Rückzug der St. Galler Kantonalpartei

Nach drei Niederlagen hat die BDP St. Gallen genug. Sie tritt nicht mehr zu den kommunalen Wahlen in St. Gallen und Gossau an. Eine vernünftige Entscheidung findet dies der Präsident der BDP Schweiz. Zuerst müsse die Basis gestärkt werden, ehe Wahlsiege erreicht werden könnten.

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Drei Niederlagen in Folge

  • Herbst 2015: Die BDP möchte mit Richard Ammann ins Stöckli. Ammann bleibt erfolglos.
  • Februar 2016: Bei den St. Galler Kantonsratswahlen verliert die Partei ihre beiden Sitze und verschwindet ganz aus dem Parlament.
  • April 2016: Mit Richard Ammann will die BDP einen Sitz in der St. Galler Regierung holen. Im zweiten Wahlgang bleibt Ammann chancenlos.

Keine BDP-Liste an den Stadtrats- und Parlamentswahlen in Gossau und St. Gallen. Die Kleinpartei befürchtet nämlich eine weitere Niederlage und tritt deshalb nicht zu den Wahlen im kommenden Herbst an. Eine vernüftige Entscheidung findet dies der Präsident der BDP Schweiz, Martin Landolt. Bevor die Partei wieder zu Wahlen antrete, müsse die Basis verbreitert werden. So müssten vorerst die bestehenden Mitglieder in der Partei gehalten werden.

Spätestens wieder im Jahr 2019

Obwohl Wahlen für die Parteien ideale Plattformen sind um sich zu zeigen, verzichtet die BDP St. Gallen also auf dieses Schaufenster. Die Kandidatur von Alt-Parteipräsident Richard Ammann für Stände- und Regierungsrat hätte aber den gewünschten Erfolg nicht eingebracht, so Landolt weiter. Die Partei habe jetzt Zeit um das Fundament für erfolgreiche Wahlen zu legen. Spätestens im Jahr 2019 soll die BDP aber wieder zu den kantonalen Wahlen antreten, so Landolt.