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Ostschweiz Bedingte Zustimmung für nationales Krebsregister

Die Daten zur Krebserkrankungen sollen auf nationaler Ebene gesammelt werden. So will es ein Vorschlag des Bundes. Was bei den meisten Ostschweizer Kantonen auf Skepsis stösst, ist die Finanzierung - für die sollen nämlich die Kantone aufkommen.

Ein Register
Legende: Die Kantone sollen ein nationales Krebsregister finanzieren. Die Datenerhebung ist aber aber teuer. Symbolbild Keystone

Die Daten rund um Krebserkrankungen zu sammeln, ist aufwendig und teuer. Deshalb steht der Vorschlag des Bundes für eine nationales Krebsregister in der Kritik. Denn für die Finanzierung der Datenerhebung müssten die Kantone aufkommen.

Ansonsten findet die Idee einer schweizweiten Krebs-Datenbank aber Zuspruch. Die Kantone St. Gallen und beide Appenzell haben bereits ein gemeinsames Krebsregister, auch der Kanton Thurgau hat ein solches eingeführt. In diesen Datenbanken werden sämtliche Faktoren rund um eine an Krebs erkrankte Person erfasst.

Die Register helfen, die Krebserkrankungen besser zu erkennen und zu verstehen. Eine nationale Lösung, wie der Bund sie anstrebt, würde diese Erkenntnisse noch verstärken.

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