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Kantone rechnen nicht mit Salz-Engpässen in diesem Winter
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 14.10.2019.
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Bereit für Winterdienst Die Salzlager sind gut gefüllt

Die Kantone sind gerüstet für den Strassenunterhalt im Winter. Ein Salz-Engpass - wie auch schon - wird nicht befürchtet.

«Die Vorarbeiten für den Winterdienst beginnen bereits im Sommer», sagt der Strasseninspektor des Kantons St. Gallen, Charles Rinderknecht. So könne man im Sommer beispielsweise günstiger Salz einkaufen als im Winter. Im Sommer beträgt der Preis für eine Tonne Salz von den Schweizer Rheinsalinen 150 Franken, im Herbst 160 Franken und im Winter 190 Franken.

Von 1600 bis 14'000 Tonnen

Der Kanton St. Gallen braucht gemäss Charles Rinderknecht pro Winter rund 4000 Tonnen Streusalz. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sind es 1600 Tonnen. Mehr Salz als diese beiden Kantone zusammen werden im Bergkanton Graubünden für den Winterdienst benötigt. «Aktuell haben wir eine Lagerkapazität über den gesamten Kanton – also für die Verwendung von Kantons- und Nationalstrassen – von rund 14'000 Tonnen», sagt Nadja Wielath vom Bündner Tiefbauamt.

Wir brauchen rund 14'000 Tonnen Salz pro Winter.
Autor: Nadja WielathTiefbauamt Graubünden

Bei allen Kantonen heisst es auf Anfrage, die Salzlager seien gefüllt oder praktisch gefüllt. Im Kanton Graubünden beispielsweise seien nur noch einzelne Lieferungen ausstehend.

Im Kanton Graubünden musste in den vergangenen Tagen auf verschiedenen Pässen (Julier, Bernina, Albula, Flüela, Umbrail, Ofenpass und Oberalp) bereits gesalzen werden.

Kein Engpass erwartet

In der Vergangenheit hat es auch schon einen Salz-Engpass in der Schweiz gegeben. Zuletzt im strengen Winter 2012/2013, sagt Bruno Fronebner, Leiter Strassenunterhalt im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Damals hätten alle Kantone nach Salz «geschrien». Bei einem normalen, nicht allzu strengen Winter sollten die Salz-Vorräte in den drei Kantonen jedoch reichen.

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