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«Dass es immer zackiger geht, war nicht das Ziel»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 21.12.2019.
abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
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Bergbahnen modernisieren Schneller auf den Berg schweben

140 Millionen Franken haben die Bergbahnen Flumserberg in den vergangenen zwölf Jahren investiert. Nun konnte die jüngste Investition in Betrieb genommen werden: die neue Achtergondelbahn. Mit ihr verdreifachen die Bergbahnen ihre Kapazität.

CEO Heinrich Michel bezeichnet sie als Hauptschlagader, als die wichtigste Anlage der Bergbahnen. Sie führt vom Tannenboden direkt auf den 2020 Meter hohen Maschgenkamm.

Es gibt sicher keine Wartezeiten mehr auf dem Tannenboden
Autor: Heinrich MichelCEO Bergbahnen Flumserberg

Die Fahrzeit halbiert sich beinahe und beträgt nur noch elf Minuten. Die alte Bahn war 53 Jahre alt und beförderte pro Stunde 850 Personen. Mit der Achtergondelbahn sind es 2400. «Es gibt sicher keine Wartezeiten mehr auf dem Tannenboden», sagt Heinrich Michel.

Vorwärtsstrategie umgsetzt

Die Gondeln stammen von der in Flums beheimateten Bartholet Maschinenbau AG. Insgesamt investierten die Bergbahnen 31 Millionen Franken ins Projekt. Neben der neuen Achtergondelbahn wurde auch ein neues Restaurant eingeweiht.

Jetzt sei der Flumserberg auf einem Toplevel, sagt Heinrich Michel. Man verfüge nun über sichere, moderne und leistungsfähige Anlagen. Die neue Achtergondelbahn bedeutet auch den Abschluss der Vorwärtsstrategie, die der Verwaltungsrat vor zwölf Jahren beschlossen hatte. Jetzt folge eine Phase der Konsolidierung. «Ich bin mir aber sicher, dass es uns auch in Zukunft nicht langweilig wird», so Michel.

Arosa: 8 Millionen für neue Sesselbahn

Auch in Arosa wurde am Samstag eine neue Bahn eingeweiht: die neue Sechsersesselbahn aufs Brüggerhorn. Sie hat acht Millionen Franken gekostet. Die neue Bahnanlage ersetzt die alte Zweiersesselbahn der Bergbahnen, die fast ein halbes Jahrhundert Wintersport-Geschichte in Arosa erlebt hat.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Wenn 50 Jahre alte Bahnen ersetzt werden, hat dies unter Umständen auch einfach mit der Sicherheit zu tun. Dass in so einem Fall eine leistungsfähigere Bahn gebaut wird, liegt auch auf der Hand. Allerdings müssen die Gesellschaften aufpassen, dass die Bahnen nicht allzu schnell werden. Je weniger Leute auf der Bahn sind, desto mehr sind auf den Pisten. Diese müssen also breiter werden, oder es muss zusätzliche Varianten geben. Sonst wird es trotz allgemeiner Abnahme im Schneesport gefährlich.
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Immer mehr Bergbahnen, immer grössere für den Massentourismus.
      Einfach Wahnsinn ! Kürzlich las ich in irgend einem Beitrag die Frage,
      Dürfen wir überhaupt noch Skifahren. Zuerst war ich wütend, jetzt reicht es aber. Aber wenn ich das lese, kann ich der Frage sehr viel abgewinnen.
      Es gibt keine Vernunft und kein Mass mehr.....und wir versuchen im
      Kleinen, im täglichen Leben unseren Beitrag für die Umwelt beizutragen.
      Einfach schizophren oder ? Auch diese Frage wäre dann berechtigt.
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