Biker Lars Forster mit hohen Zielen

Lars Forster möchte Mountainbike fahren. Als Ausgleich dazu fährt er Radquer. Im Januar gewann er dabei die Schweizermeisterschaften in Dagmersellen. Sein nächstes grosses Ziel sind die olympischen Spiele in Tokio 2020.

Schmutziger Radfahrer fährt strahlend durchs Ziel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sein erster Erfolg in der Elite: Lars Forster wird am 10. Januar 2016 Schweizermeister im Radquer. Keystone

Der 22-Jährige aus Jona im Kanton St. Gallen nimmt in einer Woche an der Radquer-Weltmeisterschaft in Belgien teil. Diese Selektion hat er sich verdient mit dem Gewinn des Schweizermeistertitels vor zwei Wochen.

Eigentlich ist Lars Forster Mountainbiker und möchte einmal in die Fussstapfen von Nino Schurter treten. Sein Fernziel sind die Olympischen Spiele in vier Jahren in Tokio.

Mit seinem Radquer-Schweizermeistertitel zieht er schon fast mit dem St. Galler Beat Breu gleich, der drei Mal die Goldmedaille gewann. Mit Stolz sei er erfüllt, wenn er heute an die Siegerehrung zurückdenke. Stolz deshalb, weil er jetzt ein Jahr lang mit dem Leibchen mit dem Schweizer Kreuz fahren dürfe.

«  Mountainbiken ist abwechslungsreicher und macht mir mehr Spass als auf der Strasse zu fahren. »

Lars Forster kann von sich behaupten Radquer-Junioren-Europameister zu sein. Deshalb ist diese Sportart für ihn mehr als nur ein Ausgleich zum Mountainbiken. Es ist neben Spass auch Training für die Mountainbike-Saison. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Mountainbiken, auch wenn er ein guter Rennfahrer auf der Strasse sein könnte, was verschiedene Titel als Junior beweisen.

Erfahrungen sammeln als Profi

Mountainbiken mache ihm einfach mehr Spass, wie er gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1 sagt. Auf Trials hinunter- und hinaufzufahren, das sei interessanter und spannender als sich auf der Strasse mit Konkurrenten zu messen.

Seit kurzem ist Lars Forster Profi. Zurzeit bereitet er sich auf Cran Canaria auf die nächste Mountainbikesaison vor. Bevor es aber soweit ist, wird er am nächsten Wochenende zum ersten Mal an den Radquer-Weltmeisterschaft in der Elitekategorie in Belgien teilnehmen.

Dabei ist er realistisch: Neben den absoluten Topcracks aus Belgien und Holland wird seine Chance auf eine gute Klassierung gering sein. Ihm geht es vor allem darum Erfahrungen zu sammeln für nächste positive Resultate, sei es als Mountainbiker oder als Radquer-Fahrer.