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Budget Glarus Kleines Plus und Verschuldung in Aussicht

Die Glarner Regierung rechnet nächstes Jahr bei 384 Millionen Franken Ausgaben mit einem Einnahmenüberschuss von zwei Millionen Franken.

Die Nettoinvestitionen von 37,4 Millionen Franken kann der Kanton aber zu lediglich 17 Prozent selbst finanzieren. Der hohe Finanzierungsfehlbetrag und der tiefe Selbstfinanzierungsgrad würden Anlass zur Sorge geben, schrieb die Regierung. Dieser Trend werde sich in der Zukunft noch verstärken.

Der Finanzplan 2020-2023 prognostiziert Finanzierungsfehlbeträge von insgesamt 150 Millionen Franken. Die Fremdverschuldung steigt von 40 Millionen Franken Ende 2017 auf mehr als 200 Millionen Franken Ende 2023. Grund sind laut der Regierung Investitionen mit mehreren Grossprojekten.

Zudem wird mit wachsenden Defiziten gerechnet zwischen 1,3 Millionen Franken im Jahre 2020 und 8,9 Millionen Franken im 2023.

Entspanntes Fazit

Dennoch zieht die Regierung ein überraschend entspanntes Fazit. Die Ausgangslage des Kantons sei «aufgrund der sehr guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre sehr komfortabel». Die Steuern müssten zumindest mittelfristig nicht erhöht werden.

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