Connyland ist empört über Urteil gegen Tierarzt

Innerhalb einer Woche starben 2011 im Thurgauer Freizeitpark zwei Delfine. Sie sind an einer Hirnschädigung gestorben, verursacht durch Medikamente. Ein Tierarzt wird deswegen von der Staatsanwaltschaft gebüsst. Connyland erhebt nun Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat die Strafuntersuchung gegen zwei Tierärzte abgeschlossen. Das Verfahren gegen den ortsansässigen Arzt hat sie eingestellt. Einen im Ausland wohnhaften Tierarzt hingegen, hat die Staatsanwaltschaft per Strafbefehl mit einer Busse von 4000 Franken belegt. Beide Entscheide sind noch nicht rechtskräftig.

Aufgrund der eingeholten Gutachten stehe zweifelsfrei fest, dass die Delfine an einer Hirnschädigung gestorben seien, schreibt die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung an die Medien. Den Tieren wurde zu lange zu viel Antibiotikum verabreicht.

«Connyland»-Geschäftsführer Erich Brandenberger zweifelt die Untersuchung der Staatsanwaltschaft an, wie er an einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz sagte.Er sei nach wie vor überzeugt, dass die Tiere vergiftet worden seien und stütze sich dabei auf ein Experten-Gutachten.

Der verurteilte Tierarzt zieht den Fall weiter. Das schreibt der Tagesanzeiger in seiner Samstagsausgabe.