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(Noch) Keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum in St. Gallen.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 04.07.2020.
abspielen. Laufzeit 04:09 Minuten.
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Corona-Krise Noch keine verschärften Massnahmen im Kanton St. Gallen

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist im Kanton St. Gallen noch kein Thema. Wenigstens vorerst nicht.

Im Kanton St. Gallen haben die Corona-Ansteckungen zuletzt stark zugenommen. In der vergangenen Woche gab es 39 neue Fälle. Wenn sich das Virus weiter ausbreitet, will die Regierung zuerst lokal und dann auch kantonsweit strikte Massnahmen verhängen. Vorerst aber werden die Massnahmen noch nicht verschärft.

Sollte die Zahl der Neuansteckungen weiter stark ansteigen, kommen wir im Kanton St. Gallen um eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum nicht herum.
Autor: Bruno DamannSt. Galler Gesundheitsdirektor und Regierungspräsident

Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann sowie Justiz- und Polizeidirektor Fredy Fässler informierten am Samstag vor den Medien über das geplante Vorgehen. «Wir sprechen noch nicht von einer zweiten Welle», sagte Damann. Man bereite sich aber auf verschiedene Szenarien vor.

Kritischer Schwellenwert

Sollten die bestätigten Corona-Infektionen über mehrere Tage auf 30 bis 40 Fälle pro Tag steigen, will die Regierung lokale Massnahmen anordnen. Laut Damann könnte zum Beispiel eine einzelne Fabrik geschlossen oder eine betroffene Schulklasse unter Quarantäne gestellt werden.

Wenn sich die Lage zuspitzt, dann werden wir Clubs und Bars schliessen.
Autor: Bruno DamannSt. Galler Gesundheitsdirektor und Regierungspräsident

Sollte sich die Lage so weit verschlimmern, dass ein Contact-Tracing nicht mehr funktionieren würde, will die Regierung kantonsweit strenge Massnahmen anordnen: Etwa eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Solche Massnahmen müssten mit den anderen Kantonen abgestimmt werden, wie Damann sagte.

Ferienreisende angesprochen

Ferienreisende, die aus einem Risikogebiet in die Schweiz zurückkehren, sollen sich unbedingt an die Quarantänevorschrift halten. Damann forderte auch die Arbeitgeber auf, dies wenn möglich zu kontrollieren. Er appellierte auch an die Klubbetreiber, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
Für allfällige neue Sofortmassnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hat die St. Galler Regierung einen zusätzlichen Kredit von zwei Millionen Franken bewilligt, wie Regierungsrat Fredy Fässler sagte. Zudem könne der kantonale Führungsstab wenn nötig Zivilschutz-Angehörige aufbieten.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz; 17:30 Uhr; zuers/sda

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Übrigens darf jede Person freiwillig überall eine Maske tragen, wenn diese sich ohne nicht wohl fühlt. In grossen Einkauszentren wie Arena könnte man dies ruhig auch einführen; entspricht ein bisschen dem ÖV mit vielen Leuten auf engem Raum.
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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Gescheiter würde man im Kanton SG die Clubs, Discos und grossen Bars schliessen. Wie soll man zum Bsp. in einer Disco den Abstand einhalten bei lauter Musik. Da versteht man ja nichts und kommt automatisch näher. Zudem haben sich diese Lokale als Viren-Schleudern erwiesen. Maskenpflicht für draussen zu beschliessen ist Schwachsinn. Wer berät eigentlich die SG-Politiker?
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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Aufgrund der steigenden Zahlen im Kanton St. Gallen würde ich es persönlich begrüssen wenn eine Maskenpflicht bei Grossverteilern eingeführt würde.
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