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Mit Konsultations-Zentren Hausärzte im Kampf gegen das Corona-Virus entlasten
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 22.03.2020.
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Corona-Virus Kanton St. Gallen entlastet Hausärzte

Wer Symptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden hat und zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehört, meldet sich telefonisch bei seiner Hausärztin oder seinem Hausarzt. Um die Ärzteschaft bei den hohen Patientenzahlen zu entlasten, baut der Kanton St.Gallen drei regionale Konsultationszentren auf. Diese werden ab dem 30. März 2020 in Betrieb genommen. Sie können nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden.

Falls aus Sicht der Ärzteschaft eine Konsultation notwendig ist, wird die Hausärztin oder der Hausarzt die Person bei einem kantonalen Konsultationszentrum anmelden, falls die Praxis keine weiteren Patienten aufnehmen kann. Anschliessend erhält die betroffene Person einen Termin in einem Konsultationszentrum.

Die drei Konsultationszentren werden im Raum St.Gallen, in der Region Sarganserland und der Region See-Gaster in Betrieb genommen. Zutritt erhält nur, wer vorgängig durch die Hausärztin oder den Hausarzt angemeldet wurde und sich ausweisen kann. Wer ohne Terminreservation vor Ort erscheint, wird nicht behandelt.

Hohe Resonanz auf Aufruf an Gesundheitspersonal

Am vergangenen Mittwoch hatte der Kanton online und auf Social Media bekannt gegeben, dass er weiteres Fachpersonal im Gesundheitswesen sucht. Die Resonanz des Fachpersonals ist überwältigend: Bisher haben sich über 500 Personen gemeldet, darunter sind diplomierte Pflegefachpersonen, Fachangestellte Gesundheit, Pflegehilfen, Ärztinnen und Ärzte und viele Personen aus den medizinisch-, technisch- und therapeutischen Berufen. Dieser Personalpool ist ein Sicherheitsnetz für Gesundheitsinstitutionen, die aufgrund der aktuellen Lage Personalengpässe überbrücken müssen.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz; 17:30 Uhr; zuers

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