CVP Thurgau stellt nur einen Regierungsrats-Kandidaten

Die CVP Thurgau entscheidet am 2. Dezember, wen sie in den Wahlkampf für die Nachfolge von Bernhard Koch schickt. Die Partei will sich auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin konzentrieren, ein Zweierticket kommt nicht in Frage.

Frau wirft Abstimmungsbrief in Urne Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Thurgau bereiten sich die Parteien für die Wahlen im Februar vor. (Symbolbild) Keystone

Nach dem Rücktritt von CVP-Regierungsrat Bernhard Koch wolle die Partei selber bestimmen, wen sie in den Regierungsrat delegiere. Dies sagt Parteipräsident Gallus Müller gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1.

Falls es bei der Nomination jedoch eine Pattsituation gebe, wäre ein Zweierticket allenfalls möglich. Letztlich gehe es aber auch darum, die Kräfte zu bündeln, so Müller.

Nebst Carmen Haag sind derzeit noch keine weiteren Kandidaturen bekannt. Josef Gemperle, Norbert Senn und auch Thomas Merz machen sich jedoch entsprechende Überlegungen. Gute Chancen hätte wahrscheinlich eine Kandidatur von Josef Gemperle aus Sirnach: Da der Hinterthurgau seit längerem kein Regierungsrat mehr hatte, wäre ihm die Unterstützung aus der Region gewiss.