Der Kanton St. Gallen plant seine Zukunft

Planen und regieren bei knappen finanziellen Mitteln: Dies ist der Spagat, den die St. Galler Regierung bei der Schwerpunktplanung 2013 bis 2017 machen musste. Heute hat sie das Programm vorgestellt. Mit drei Schwerpunkten geht es Richtung Zukunft.

Die Mitglieder der St. Galler Kantonsregierung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die St. Galler Regierung besinnt sich auf die Stärken des Kantons. Keystone

Optimale Strukturen schaffen, Attraktivität und Fortschritt ermöglichen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern: Dies sind die drei Schwerpunkte des St. Galler Regierungsprogramms für die kommenden Jahre.

Rückbesinnung auf die Stärken

Der Kanton wolle seine Zukunft trotz finanziell schwieriger Lage aktiv gestalten, sagte Regierungspräsident Stefan Kölliker gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Deshalb setze der Kanton auf seine Stärken - und diese lägen in seiner Vielfalt. Dabei gelte es aber, die verfügbaren Finanzen weitsichtig einzusetzen.

Im Bereich der Kantonsstrukturen will die Regierung beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Nachbarskantonen, mit den Gemeinden und dem banchbarten Ausland verbessern. Dies deshalb, weil die Regionen in Zukunft noch stärker zusammenwachsen würden und funktionale Räume an Bedeutung gewinnen würden.

Ein wachsames Auge hat die Regierung auch auf den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ein Schwerpunkt gilt etwa der demographischen Entwicklung beziehungsweise den Bedürfnissen älterer Menschen. Für Familien mit Kindern gelte es, vermehrt Tagesstätten zu schaffen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.